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Wichtige Solothurner Lebensader

Mit Verwunderung und auch Enttäuschung habe ich zur Kenntnis genommen, dass die längst überfällige Sanierung und der zeitgemässe Ausbau der Passwangstrasse ausgerechnet durch Vertreter aus dem Schwarzbubenland bekämpft wird.

Im letzten Jahr wurde dem Generationenprojekt, welches unsere Region mit dem südlichen Kantonsteil und dem Kantonshauptort verbindet, der Solothurner Heimatschutzpreis verliehen. Die Auszeichnung dieses ausserordentlichen Bauwerks mit der besonderen gesellschaftlichen Bedeutung soll gemäss den Preisverleihern «auf das Einzigartige im Alltäglichen» aufmerksam machen. 1923 wurde die Strasse soweit ausgebaut, dass das Postauto den Pass befahren und damit den Kanton und die Bürgerinnen und Bürger jenseits der Jurakette näher zusammenschweissen konnte. Nicht nur Brücken verbinden, auch die Passwangstrasse hat diese Funktion. Umso wichtiger ist die Erhaltung eines gut erschlossenen öffentlichen Verkehrsangebotes, welches neben dem Individualverkehr eine wichtige Rolle einnimmt.

Heute erfreut sich die wunderschöne Landschaft rund um den Passwang auch bei immer mehr Tagestouristen grosser Beliebtheit und wird gerne und häufig besucht. Umso bedeutender ist ein zeitgemässer Ausbau der Strasse, damit die teilweise sehr holprigen Passagen der Vergangenheit angehören und auch der Sicherheitsstandard den heutigen Bedürfnissen angepasst wird. Als Leiter der Arbeitsgruppe Tourismus des Forum Schwarzbubenland habe ich ein grosses Interesse daran, dass wir die Wertschöpfung im touristischen und kulturellen Bereich in unserer Region erhöhen. Der Kantonsrat hat ein starkes Zeichen gesetzt und sich mit einer überragenden Mehrheit (64:11 Ja) für den Ausbau und damit einem Ende des jahrzehntelangen Flickwerks an der Passwangstrasse ausgesprochen.

Ein Referendum gegen die Strasse würde ein fatales Signal nach Solothurn senden und hätte bei Erfolg verheerende Auswirkungen für künftige Investitionsprojekte. Allfällige gewonnene finanzielle Einsparungen werden in der Konsequenz einfach in einer anderen Region verbaut. Da die beste, aber auch teuerste Lösung mit einem Tunneldurchstich weiter unten vom Tisch ist, braucht es die jetzt vorliegende, zweitbeste Variante. Mit der zweiten Etappe des Ausbaus der Passwangstrasse über 25 Millionen Franken wird auch das lokale Gewerbe unterstützt, was Arbeitsplätze und Steuereinnahmen in unserer Region sichert.

Ich hoffe, dass die Bevölkerung den weisen Entscheid des Kantonsrats und der Regierung für den Ausbau dieser Solothurner Lebensader mitträgt und einem Referendum gegen das Schwarzbubenland die rote Karte zeigt.

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